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Wertung in anderen Altersklassen


Die Alterklassen definiert der ÖBSV in Anlehnung an die Altersklassen der FITA (WKO, §4.12.1). Zusätzlich werden die Alterklassen der FITA durch die nationalen Klassen Schüler I, Schüler II und Senioren II ergänzt (WKO, §4.12.2). Eine Übersicht über alle vom ÖBSV anerkannten Altersklassen kann der untenstehenden Tabelle entnommen werden.

Ein Schütze ist dabei generell innerhalb des Kalenderjahres in jener Altersklasse startberechtigt, in der er das angegebene Alter erreicht. Ein Wettkämpfer kann also bspw. an Turnieren in der Klasse KADETTEN teilnehmen, wenn der Wettkampf vor oder in dem Jahr stattfindet, in welchem er seinen 16. Geburtstag feiert.


Alterklassen des ÖBSV und der FITA im Vergleich
ÖBSV FITA Alter
SCHÜLER I (weibl. u. männl.) 10. – 12. Lebensjahr
SCHÜLER II (weibl. u. männl.) 13. - 14. Lebensjahr
KADETTEN (weibl. u. männl.) Weibl. Kadetten, Männl. Kadetten 15. - 16. Lebensjahr
JUNIOREN weibl. Weibl. Junioren 17. - 18. Lebensjahr
JUNIOREN männl. Männl. Junioren 17. - 18. Lebensjahr
DAMEN – Allgemeine Klasse Damen 19. - 49. Lebensjahr
HERREN – Allgemeine Klasse Herren 19. - 49. Lebensjahr
SENIOREN I weibl. Altersklasse (Masters) weibl. 50. - 64. Lebensjahr
SENIOREN I männl. Altersklasse (Masters) männl. 50. - 64. Lebensjahr
SENIOREN II (weibl. u. männl.) ab dem 65. Lebensjahr


Die FITA gestattet einem Wettkämpfer bei FITA Meisterschaften ausdrücklich die Teilnahme in der höheren Klasse. Die Klassen Damen bzw. Herren gelten dabei sinngemäß als höchste Klassen. Somit kann bspw. ein Kadett jederzeit in der Klasse Weibliche bzw. Männliche Junioren oder der Klasse Damen bzw. Herren entsprechend seinem Geschlecht an den Start gehen (FITA Buch I, §4.2).

Mit Ausnahme von bestimmten Einschränkungen bei ÖBSV Meisterschaften gelten die Bestimmungen für den Start in der höheren Altersklasse analog für den ÖBSV. Gemäß WKO, §4.13 ist ein Schütze jeder Alterklasse berechtigt in einer höheren Klasse gemäß seines Geschlechts zu starten. D.h. es wird einem Kadetten frei gestellt gegebenenfalls in der Allgemeinen Klasse zu starten. Auch hier gilt die Allgemeine Klasse als höchste Altersklasse.

Bei ÖBSV Meisterschaften jedoch kann der Start in einer höheren Klasse durch den Veranstalter untersagt werden. In §16.4.1 der WKO wird der Ausrichter ausdrücklich angewiesen eine Altersklasse auf die Mindestzahl von 3 Startern gegebenenfalls durch Aufstufung aufzufüllen, um so die Vergabe von Meisterschaftsmedaillen zu ermöglichen. (Eine Umstufung der Schülerklassen ist dabei nur von der Klasse Schüler I in die Klasse Schüler II möglich, §16.4.2).

Während eine Aufstufung durch den Veranstalter nur mit dem Einverständnis des Schützen möglich ist, kann der Veranstalter einem Schützen den Start in einer höheren Alterklasse untersagen, wenn dadurch die Mindestzahl in seiner Altersklasse nicht mehr gegeben ist (WKO, §16.4.2)!

Jede Umstufung zur Sicherung der Mindeststarterzahl bei einer ÖSTM ist auf der Ergebnisliste zu vermerken und hat in jedem Fall vor dem Start des Turniers zu erfolgen.

Für das Finale bei ÖBSV Meisterschaften gilt zudem eine nationale Sonderregelung. Obwohl ein Schütze bspw. in der Klasse Junioren oder Senioren I an den Start geht, wird er in der Reihung für das Finale der Allgemeinen Klasse automatisch berücksichtigt, sofern zuvor die gleichen Distanzen bestritten wurden. Nachdem in der Regel speziell die ÖSTM in der Juniorenklasse nicht getrennt zur Austragung kommen, soll so einem Schützen dieser Altersklasse die Möglichkeit eingeräumt werden, sich sowohl den Juniorenstaatsmeistertitel zu holen als auch Staatsmeister in der Allgemeinen Klasse zu werden.

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